Ottakringer optimistisch fürs Getränke-Jahr 2017

„Für heuer schaut es gut aus“, sagt Sigi Menz, Chef von Österreichs einzigem börsennotierten Getränkeunternehmen, der Ottakringer Getränke AG. Während im alten Jahr 2016 etwas weniger Bier und Wasser verkauft wurde, rechnet Menz für 2017 mit steigendem Umsatz und Gewinn.

Obwohl der Mineralwassermarkt insgesamt stagniere, werde die zur rot-weiß-roten Unternehmensfamilie gehörende Vöslauer Mineralwasser AG dank neuer Produktinnovationen (u.a. Vöslauer Tee-Varianten) und einer Weiterführung der Exportoffensive zulegen.

Und bei der Ottakringer Brauerei ist die Stimmung derzeit ohnehin überschäumend. Schließlich darf sich das Familienunternehmen seit dem Sieg beim internationalen Qualitätsranking „European Beer Star“ die „beste Brauerei Europas“ nennen. Das Ottakringer Helle wurde zum weltweit besten Hellen gewählt, das Ottakringer Goldfassl Pils zum besten Pils. Das wird die Wiener Traditionsbrauerei heuer werbetechnisch umzumünzen wissen. Menz: „Wer wissen will, wie Europas bestes Bier schmeckt, kann einfach zu Ottakringer greifen! Das beste Bier Europas wird gewiss verstärkten Zuspruch bei Bierkennern und Bier-Neueinsteigern finden, der Absatz entsprechend steigen.“

2016 betrug der Umsatz der 880 Mitarbeiter starken, österreichischen Getränkegruppe rund 230 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern machte knapp 10,8 Mio € aus. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet Menz in Summe mit höheren Umsätzen, einer Verbesserung des Konzernergebnisses und vor allem: Noch viel mehr zufriedenen und erfrischten Bier- und Mineralwassergenießern.

Die wichtigsten Kennziffern 2016
des Ottakringer Familienkonzerns

  • Umsatz: 229,9 Mio € (2015: 232,1 Mio €)
  • Getränkeabsatz: 3.793.800 HL (2015: 3.923.900 HL)
  • Ergebnis vor Steuern: 10,8 Mio € (2015: 12,5 Mio €)
  • Eigenkapital: 96,2 Mio € (2015: 95,0 Mio €)
  • Eigenkapitalquote: 52,6% (2015: 51,8%)
  • Investitionen: 18,0 Mio € (2015: 21,5 Mio €)
  • MitarbeiterInnen: 880 (2015: 874)